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BABY`S BEIKOST
Stillen als sanfter Übergang
Wenn die Breizeit beginnt, reicht die Muttermilch alleine für die Flüssigkeitsversorgung nicht mehr aus. Geben Sie Ihrem Baby nun häufig zwischendurch etwas zu trinken. Stilles Wasser und ungesüßte Tees sind ideal, Säfte und Saftschorlen wegen des Fruchtzuckers nur ab und zu anbieten.
Aktives Abstillen Sie möchten das Abstillen aktiv unterstützen? Sie können Ihre Milchproduktion reduzieren, indem Sie 1–24 Tassen Salbei- oder Pfefferminztee am Tag trinken. Kühlen Sie Ihre Brust mit kalten Umschlägen und streichen Sie ab und zu etwas Milch aus, bis der Druck nachlässt. Wärmen Sie vor dem Stillen oder Ausstreichen der Milch die Brust mit feuchtwarmen Kompressen oder einem Föhn an. Bei schmerzenden oder verhärteten Brüsten hilft ein Quarkwickel: pro Brust 250 g kühlen Quark mit dem Saft einer halben Zitrone vermischen und auf die Brust auftragen. Mindestens 20 Minuten einwirken lassen.
Von der Beikost zum Kleinkind-Menü
Ich will meeeehr! Je mobiler Ihr Baby wird, umso höher ist sein täglicher Nährstoffbedarf. Damit werden auch die Breiportionen größer. Die Altersangaben, ab wann Ihr Kind was und wie viel essen sollte, sind Durchschnittsangaben. Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn es bereits früher nach mehr Brei verlangt oder später Interesse an festen Lebensmitteln zeigt. Essverhalten und -bedürfnisse werden von vielen Faktoren beeinflusst – z. B. von der Entwicklung, von den Erbanlagen, vom Geschlecht oder ganz einfach von der Persönlichkeit Ihres Kindes.
Jetzt geht ’s los! Ab dem zehnten Monat darf Ihr Baby immer mehr von der Familienmahlzeit essen. Bei den warmen Mahlzeiten bieten sich insbesondere Nudeln, Reis, Kartoffeln und Gemüse an, die mit der Gabel zerdrückt werden. Salzen und würzen Sie das Essen etwas sparsamer oder nehmen Sie vorher eine Portion für Ihr Baby ab. Zum Frühstück oder Abendessen können Sie ihm nun auch ein Butterbrot und Milch statt Brei anbieten. Am besten ist leichtes, feingemahlenes Vollkornbrot. Falls die Rinde stark gebräunt ist, sollten Sie diese vorher abschneiden. Auch die Zwischenmahlzeiten in Form von Milch oder Brei werden nach und nach durch feste Kost ersetzt. Hierfür bieten sich Obst, Getreideprodukte, Rohkost, Naturjoghurt oder -quark an. So erweitert sich im Laufe der Zeit der Speiseplan Ihres Kindes – abhängig von Appetit, Vorlieben und Angebot. Ob und wie oft Sie noch eine Still- oder Milchfläschen-Mahlzeit geben, hängt von Ihnen und Ihrem Baby ab. Viele Babys genießen noch lange das Nuckeln und die Nähe am Morgen oder vor dem Einschlafen. Ab dem 1. Lebensjahr darf Ihr Kind alles essen, was eine ausgewogene Ernährung ausmacht: täglich frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln, Milch und Milchprodukte sowie Brot, Reis oder Nudeln bestenfalls aus Vollkorn. Fleisch, Fisch und Eier sollten nicht jeden Tag gegessen werden.
Das sollten Sie beim Einkauf beachten
- auf Bioqualität achten sowie viel saisonale und regionale Lebensmittel wählen
- Lebensmittel mit Zusatzstoffen (Farb- und Konservierungsstoffe, künstliche Aromen, Frischhalte- oder Backhilfsmittel) vermeiden
- auf Fertiggerichte oder spezielle Kinderlebensmittel verzichten
- wenig Wurst, da sie viele Zusatzstoffe enthalten und sehr salzig sein kann
- wenig Süßigkeiten (inklusive Marmelade, Nuss-Nougat-Creme, Pudding etc.), stattdessen Lebensmittel mit natürlicher Süße (z.B. Trockenfrüchte und Obst)
- scharfe und stark gewürzte Speisen vermeiden
- fett- und zuckerarme Lebensmittel wählen
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