
Gut einkaufen… Schauen Sie doch mal bei tegut… vorbei! Dort haben Sie eine große Auswahl an frischem Obst, Gemüse und anderen Lebensmitteln aus kontrolliert biologischer Herstellung.

|
|
BABY`S BEIKOST
Baby`s erster Brei
In den ersten Lebensmonaten ist Ihr Baby mit Muttermilch rundum gut versorgt. Um den sechsten Monat herum reicht den meisten Babys die Milch zum Sattwerden jedoch nicht mehr aus. Jetzt beginnt die Zeit des Zufütterns – der erste Brei steht an.
Keine Eile mit dem Brei Der Umstieg auf Brei geht optimalerweise Hand in Hand mit dem langsamen Abstillen. Das erleichtert Mutter und Baby die Umstellung. Ein Baby ist im Mutterleib und in den ersten Lebensmonaten auf die flüssige Nahrung angewiesen, die es in der Regel von seiner Mutter bekommt. Der Umstieg auf fremde, feste Nahrung ist ein wichtiger Schritt in die eigene Selbstständigkeit und die Welt außerhalb der engen Mutter-Kind-Beziehung. Jedoch erst dann, wenn das Baby auch von seiner Gesamtentwicklung her aufgeschlossen genug ist, um sich mit seinem Umfeld auseinander zu setzen, z.B. indem es beginnt sich zu drehen, aufzusetzen oder zu robben.
Mit viel Geduld zu Löffel und Brei Vom Löffel essen ist gar nicht so einfach, wenn man bisher nur saugen musste! Auch die innere Bereitschaft und Reife eines Kindes, sich auf etwas Neues einzulassen, spielen eine wichtige Rolle. Nehmen Sie sich genug Zeit, um Ihr Baby an die neue Situation zu gewöhnen. Es empfiehlt sich, die ersten Ess-Versuche bei einer Mittagsmahlzeit zu machen, wenn Ihr Kleines weder zu hungrig noch zu müde ist. Fangen Sie mit wenigen Löffeln Brei an und steigern Sie nach und nach die Menge, bis eine komplette Milchmahlzeit ersetzt ist. Möchten Sie gleich komplett abstillen, sollten Sie Ihrem Baby zunächst anstelle der Milchmahlzeiten noch eine entsprechende Säuglingsfolgemilch geben.
Hmmm, wie lecker! Mit der Beikost eröffnet sich für Babys eine ganz neue Geschmackswelt. Pürierte Karotten, Pastinaken oder Kürbisse sind der ideale Einstieg, da sie sehr mild sind und leicht süßlich an die vertraute Milch erinnern. Ergänzen Sie den Menüplan dann nach und nach mit weiteren Gemüsesorten, Fruchtmus, Milch-Getreidebrei, Kartoffeln und Fleisch. Führen Sie jedoch nur ein neues Lebensmittel pro Woche ein. Dann kann sich Ihr Kind langsam an die neuen Eindrücke gewöhnen und Sie können mögliche Unverträglichkeiten leichter erkennen.
Egal ob Sie Brei selber kochen oder fertige Gläschen kaufen: Achten Sie auf hohe Qualität. Für die Eigenproduktion sollten Sie Bio-Zutaten verwenden, die frei von Rückständen, von Pestiziden oder Düngemitteln sind. Verwenden Sie vorwiegend Produkte aus der Region und der aktuellen Saison – die Anfahrts- und Transportwege sind kürzer. Obst und Gemüse können reif geerntet werden, enthalten dadurch mehr Nährstoffe.
|
 Quelle: Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKD)
Tipp Wunder Po durch Beikost? Es kommt vor, dass Babys mit dem Zufüttern einen wunden Po bekommen. Dann sollten Sie sich den Speiseplan noch einmal genau ansehen und Obst- und Gemüsesorten mit hohem Säuregehalt streichen. Dazu gehören zum Beispiel Zitrusfrüchte, Kiwis, Ananas, Weintrauben, Johannisbeeren und Tomaten. Die enthaltene Säure kann den empfindlichen Windelpopo irritieren. |