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BABY´S BEIKOST
Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten
Wenn Ihr Baby allergiegefährdet ist, Neurodermitis oder eine Kuhmilchunverträglichkeit hat, sollten sie frühestens ab dem 7. Monat mit dem ersten Brei beginnen und länger stillen. So vermeiden Sie den zu frühen Kontakt mit allergenen Stoffen, z. B. Fremdeiweiße, die häufig in Nahrungsmitteln stecken, und schonen Babys Immunsystem.
Die Sache mit der Kuhmilch Ob Kinder im ersten Lebensjahr Kuhmilch bekommen dürfen oder nicht, wird unter Experten heftig diskutiert. Als komplette Milchmahlzeit ist sie wegen ihrer Eiweißzusammensetzung nicht geeignet. Wenn Sie abstillen, sollten Sie deshalb Säuglingsfolgemilch verwenden. Solange Ihr Baby nicht allergiegefährdet ist und keine Unverträglichkeitsreaktionen zeigt, spricht nichts dagegen, den Milchbrei mit frischer Vollmilch (3,5% Fett) anzurühren. Ansonsten können Sie ihn auch mit Säuglingsfolgemilch oder – bei Allergiegefährdung – mit HA-Nahrung (hypoallergene Nahrung) oder Muttermilch zubereiten.
Augen auf beim Gläschenkauf Lesen Sie die Zutatenliste auf den Gläschen gründlich durch. Bei Fertiggläschen sollten Sie wegen der Allergiegefahr darauf achten, dass Sie eifrei sind. Fertige Milchbreie enthalten oft Bestandteile aus Kuhmilch, das sich hinter Begriffen wie - Molke, - Molkenpulver, - Milcheiweiß, - Laktose (Milchzucker), - Molkeneiweiß oder - Casein verbirgt.
Meiden Sie zusätzlichen Zucker. In Obstbreien ist häufig Zucker versteckt. Das erkennen Sie an Begriffen wie - Glucose, - Fructose, - Maltose oder - Maltodextrin.
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